Kehr Zukunftstag 2011 - Erfolgreiche Strategien in der Pharmabranche

Mit der Zukunft in Bewegung bleiben


Hanns-Heinrich Kehr auf einem Segway
Ulrich Kehr auf einem Segway
Am 11. September 2011 lud die private Pharmagroßhandlung Kehr zum Zukunftsstag 2011 in Braunschweig ein. Zahlreiche Apotheker waren zu dem Event mit ihren Familien angereist. Im Mittelpunkt standen zwei Vorträge, die die strategische und nachhaltige Zusammenarbeit mit den Apotheken der Kehrlieferregion verdeutlichten. "Ich kann Ihnen nicht verraten, was uns zukünftig in der Pharmabranche erwartet, aber ich kann Ihnen sagen, wie Kehr sich auf die Zukunft vorbereitet", erklärte Hanns-Heinrich Kehr, geschäftsführender Gesellschafter der privaten Pharmagroßhandlung Kehr, den gespannten Gästen.


Herr Hanns-Heinrich Kehr beim einleitenden Vortrag
In seinem einleitenden Vortrag erläuterte der geschäftsführende Gesellschafter, wie sich durch einen hohen Grad an Technisierung und einen Modernisierungsprozess das Unternehmen Kehr leistungsfähiger und selbstbewusster am Markt etabliert hat. Heute beliefert Kehr rund 1.200 Apotheken in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Dabei führten vier Säulen zum Erfolg. Neben dem entgegengebrachten "Vertrauen" der Apotheken in die Zusammenarbeit mit Kehr, sei die "Exzellenz" ein wichtiger Faktor, um die Qualität des Unternehmens zu steigern, wovon auch gleichzeitig die Apotheken profitieren. Ein Beispiel ist die logistische Optimierung der Arzneimittelhandelsprozesse durch Kehr, wodurch eine deutlich sicherere Verfügbarkeit der Medikamente für die Apotheken garantiert wird.


Ein weiterer Erfolgsfaktor sei die "Selbstständigkeit" des Unternehmens, auch durch Kooperation mit Partnern. So arbeitet Kehr mit anderen privaten Großhandlungen Deutschlands in der "PHARMA PRIVAT"-Kooperation zusammen. Das zukunftssichere Konzept haben auch Apotheken adaptiert, indem sie sich in den privaten Apothekenkooperationen A-plus und E-plus zusammen geschlossen haben. Schließlich sei als drittes die private "Verantwortung" ein wichtiger Faktor, was am Beispiel der Kehr-Lösung zur Entsorgung von Alt-Arzneimitteln der Apotheken beschrieben wurde.


Prof. Dr. Andreas Kaapke referiert über das AMNOG
Im anschließenden zweiten Vortrag referierte Prof. Dr. Andreas Kaapke, Ordinarius an der DHBW in Stuttgart, wie sich die selbstständige Apotheke in dem zukünftig schwieriger werdenden Marktgeschehen behaupten kann. Ein wichtiger Faktor stelle laut des Experten dabei der Bereich der "Convenience" dar, welcher die Art der Kunden und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stelle und Lösungen zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens anbiete. Ebenso wichtig seien die Leistungsbereiche "Qualität", "Preis", "Nähe" und "Image". Der Faktor "Vernetzung" ist laut Kaapke die Basis für die zukünftige Stärke von Apotheken am Markt und nannte als Beispiel die Kooperation mit pharmazeutischen Großhändlern.


Das Segway Rennen
Hanns-Heinrich Kehr beantwortete die Frage nach der Zukunft abschließend nicht mit einem einfachen Patentrezept. "So wie wir uns heute mit Segways modern bewegen werden, kommt es darauf an, den Augenblick richtig von der Basis einzuschätzen und sich aktiv modernen Bewegungen anzupassen", so der Geschäftsführer. Damit leitete er über zu einem gemeinschaftlichen Segway-Rennen mit den Besuchern. Die schnellste Gruppe erhielt neben einer Urkunde einen Gutschein für eine auf Segways geführte Stadtbesichtigungstour durch Braunschweig.





Anschliessend wartete eine Stärkung
Auch für musikalische Untermalung wurde gesorgt
Die Preisverleihung










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